Hintergrund zum Erdbeben vom 14. April 2010
Liebe Freunde und Unterstützer von ASIA, eine weitere Tragödie hat die Tibeter getroffen:

Das verheerende Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala, das die Autonome Präfektur Yushu in der chinesischen Provinz Qinghai am 14.4. um 7 Uhr 49 Ortszeit getroffen hat, hat weite bewohnte Gebiete dem Erdboden gleichgemacht. Bisher sind 790 Todesfälle bestätigt und über 11000 Verletzte. Das Epizentrum befindet sich in der Präfektur Yushu im südlichen Qinghai, einer der ärmsten und abgelegensten Regionen, die zu etwa 90 % von Tibetern bewohnt werden.
Zum Glück sind die Menschen, die mit uns arbeiten, die Kinder an den von uns unterstützten Schulen und Dörfern unverletzt und keines unserer Projekte hat Schaden erlitten. Die Situation in der von den Erdstößen getroffenen Region ist jedoch dramatisch. Unsere Kontakte von vor Ort haben ergeben, dass die Präfektur Yushu aktuell von der Außenwelt abgeschnitten ist und die Bergungsarbeiten weitgehend von der Armee durchgeführt werden.
Einige Dörfer wurden vollkommen zerstört und nach unseren Quellen ist die Zahl der Opfer wahrscheinlich sehr viel höher, als von offizieller Seite bisher bestätigt wird. Viele Menschen sind noch unter Trümmern verschüttet, viele von ihnen sind Kinder oder Schüler. Die Suche wird massiv erschwert durch die extrem unwirtliche Gegend und die Schwierigkeit, die vom Erdbeben betroffenen Gebiete zu erreichen, die sich in einer Höhe von 4000 Metern befinden. Die Mitarbeiter von ASIA vor Ort im Büro in Xining, der Provinzhauptstadt von Qinghai - stehen in Kontakt mit den Behörden, mit denen sie seit Jahren eine gute Zusammenarbeit pflegen, und bereiten gerade eine umfassende Hilfsaktion im Katastrophengebiet vor.
Die Anzahl der Obdachlosen hat unterdessen 100.000 erreicht. Die Menschen benötigen dringend Nahrung, medizinische Versorgung, Wasser und vor allem auch Decken sowie Zelte und warme Kleidung, die sie vor den bitterkalten Temperaturen schützt, die aktuell bis -10 Grad reichen.
ASIA ist eine der wenigen ausländischen NGOs in der Region. ASIA arbeitet seit 1993 in Qinghai und konnte der Bevölkerung bereits im Rahmen mehrerer Notfall Projekte helfen, zuletzt bei dem Erdbeben, das Sichuan 2008 getroffen hat.
Auch jetzt wollen wir unsere Erfahrung und Kenntnis zur Verfügung stellen, um den von der Katastrophe betroffenen Menschen zu helfen. Die Not ist unvorstellbar und wir müssen sofort aktiv werden. Bitte helfen Sie uns, den Tibetern zu helfen und spenden Sie für die Bevölkerung Qinghais, die von dem Erdbeben getroffen wurde.

Spendenkonto

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Bilder von nach dem Beben (auf das Bild klicken...)



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