• Video aus dem Katastrophengebiet

    Wir laden Sie ein, sich dieses Video anzusehen, dass uns in den ersten Tagen von Nabaraj Acharya, unserem Programmleiter in Nepal, erreichte. Nabaraj stammt aus der Region und begab sich noch am Tag der Flut direkt in die am stärksten betroffenen Gebiete.

    Sein Bericht ist bewegend und verdeutlicht das Ausmaß der Katastrophe, sowohl was die Zahl der Todesopfer als auch die Verwüstung des Landes betrifft.

    Unser Team arbeitet derzeit mit den lokalen Behörden in Rasuwa zusammen und sammelt Daten, Dorf für Dorf, um die bedürftigsten Menschen effektiv mit Unterkunft, sauberem Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung zu erreichen.


  • Update zu den Sofortmaßnahmen von ASIA auf die Flutkatastrophe in Nepal

    ASIA ist unmittelbar seit dem Ereignis der Flut vor Ort. Am 26. August, wurden direkt vier Mitarbeiter in die ländliche Gemeinde Uttargaya entsandt, eines der am stärksten betroffenen Gebiete im Distrikt Rasuwa. Dank ihrer Anwesenheit, konnte ASIA die lokale Verwaltung in den ersten Tagen praktisch unterstützen, als der Schwerpunkt noch auf den Rettungsmaßnahmen lag, die Kommunikation schwierig war und es kein klares Bild von der Situation der nun obdachlosen und vertriebenen Menschen und deren am dringendst benötigten Hilfen gab.
    Nach den ersten vier Tagen kehrten zwei Mitarbeiter nach Kathmandu zurück, um die im Einsatz gesammelten Informationen in konkrete Maßnahmen umzusetzen, Beschaffungen einzuleiten und die Aktivitäten mit der ASIA-Zentrale, den technischen Experten und den beteiligten Organisationen zu koordinieren. Die beiden anderen blieben in Uttargaya, wo sie weiterhin täglich mit der Gemeinde zusammenarbeiten.

    In Kathmandu hat ASIA Decken und Isomatten für rund 400 Vertriebene gekauft, die derzeit in einem buddhistischen Kloster in Swayambhunath und in Balaju untergebracht sind. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Familien aus den ländlichen Gemeinden Gosaikunda und Uttargaya. Die Verteilung läuft bereits und wird in den kommenden Tagen auch Vertriebene aus Aamachhodingmo umfassen.

    Vorbereitung und Verteilung von Matratzen und Decken für 400 Binnenvertriebene aus Gosaikunda und Uttargaya in Kathmandu.

    Neben der materiellen Hilfe bereitet ASIA ein psychosoziales Unterstützungsprogramm vor. Die betroffenen Familien haben plötzliche Verluste, Evakuierungen, Trennungen und Tage großer Ungewissheit erlebt. Viele Kinder sind weit weg von zu Hause und können nicht zur Schule gehen. Auch Erwachsene stehen vor dem Verlust ihrer Häuser, Arbeitsplätze, ihres Familienbesitzes und in manchen Fällen auch von Verwandten und Freunden.

    ASIA arbeitet mit einem Experten zusammen, um ein Netzwerk von Helfern aufzubauen, die den betroffenen Gemeinden erste Unterstützung leisten können. Ziel ist es, bis Ende nächster Woche Maßnahmen in Uttargaya zu starten, an denen lokale Mitarbeiter, Lehrkräfte und Personen, die die Gemeinden kennen und die Tamang-Sprache sprechen, beteiligt sind. Das Programm wird anschließend auf weitere Gebiete von Rasuwa und auf vertriebene Familien in Kathmandu ausgeweitet.

    Die Unterstützung umfasst das Zuhören und die Betreuung der am stärksten Betroffenen, Gruppenaktivitäten, die Ermittlung von Fällen, die professionelle Hilfe benötigen, sowie strukturierte Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Diese Aktivitäten ermöglichen es den jüngsten Mitgliedern der Gemeinschaft, wieder einen geregelten Tagesablauf zu finden, zu spielen, zu lernen und einige Stunden in einer sicheren Umgebung fernab des Chaos in den Aufnahmezentren zu verbringen.

    ASIA hat bereits begonnen, die Situation an Schulen zu beurteilen, die zerstört, beschädigt oder als Notunterkünfte für vertriebene Familien genutzt werden. In einigen Gebieten sind die Schulgebäude nicht nutzbar, und viele Schüler können noch nicht in den Unterricht zurückkehren.
    Sobald die Behörden die Arbeiten genehmigen und sichere Standorte gefunden wurden, beabsichtigt ASIA, beim Aufbau von provisorischen Lehrräumen zu helfen. Diese Räumlichkeiten ermöglichen die schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts und bieten zudem Platz für Freizeitaktivitäten und psychosoziale Unterstützung. Bei der Planung werden die Sicherheit der Kinder, der Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen sowie die Bereitstellung von Schulmaterialien berücksichtigt.

    In der nächsten Phase bereitet ASIA eine umfassendere Initiative vor, die sich auf temporäre Unterkünfte für Familien konzentriert, die nicht in ihre Häuser zurückkehren können. Es geht dabei nicht nur um Schutz vor Regen: Es müssen Bereiche geschaffen werden, in denen Familien mehrere Monate lang sicher und menschenwürdig leben können.
    Die Unterkünfte werden als modulare Familieneinheiten konzipiert, die bei längerem Aufenthalt erweitert werden können. Ihre Gestaltung muss Privatsphäre, ausreichende Beleuchtung und sicheren Zugang zu Gemeinschaftsräumen und -einrichtungen gewährleisten, wobei den Bedürfnissen von Frauen, Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die Gebäude werden zudem so weit wie möglich aus demontierbaren und wiederverwendbaren Materialien errichtet, sodass sie versetzt werden können, falls Familien das ihnen ursprünglich zugewiesene Gelände verlassen müssen.

    ASIA hat eine detaillierte Lagebeurteilung der tibetischen Gemeinschaften in den Siedlungen von Gosaikunda, insbesondere im Gebiet Syabrubesi, durchgeführt. Einige Familien sind im Distrikt geblieben, während andere evakuiert wurden oder in Klöstern und Aufnahmezentren in Kathmandu Zuflucht gesucht haben.
    Für diese Initiative koordiniert ASIA die Maßnahmen mit dem Tibetischen Flüchtlingshilfswerk und hat eine junge Tibeterin in seine Arbeitsgruppe aufgenommen, die als Ansprechpartnerin für die Familien, die Vertreter der Siedlungen und die Klöster fungieren wird.
    ASIA bereitet direkte Hilfsmaßnahmen in Gosaikunda vor, sobald die Straßenverbindungen wiederhergestellt sind und die Gemeinden erreicht und Hilfsgüter unter geeigneten Bedingungen transportiert werden können.

    Die Hilfsmaßnahmen von ASIA finden somit auf mehreren Ebenen statt:

    1. Operative Präsenz und Unterstützung der Hilfsverteilung in Uttargaya;
    2. Soforthilfe für Vertriebene in Kathmandu;
    3. Vorbereitung psychosozialer Unterstützung und Aktivitäten für Kinder;
    4. Begutachtung beschädigter Schulen; Planung von Notunterkünften;
    5. Ausweitung der Hilfsmaßnahmen auf tibetische Gemeinden und andere betroffene Städte.

    Wir dürfen Sie hierfür ganz herzlich um Ihre Hilfe bitten!

    Die Bankverbindung von ASIA Deutschland:

    Begünstigter:Förderverein ASIA Deutschland e.V.
    IBAN:DE44 7025 0150 0010 5312 26
    BIC:BYLADEM1KMS
    Institut:Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
    Verwendungszweck:Spende Nothilfe Nepal

    Mit großem Dank für Ihre Unterstützung!


  • Spendenaufruf des Vorstands von ASIA Deutschland e.V. Zur Flutkatastrophe von Rasuwa, Nepal

    Liebe ASIA Freunde,

    am 26. August schoss eine plötzliche Flutwelle aus Tibet über den Bhotekoshi-Fluss. Ausgelöst wurde die Flut vermutlich durch einen Gletscherabbruch in Tibet in der Volksrepublik China. Sie traf Timure an der Grenze zu China und Syabrubesi, das Tor zum Langtang-Tal. Anschließend ergoss sich die Flut in den Trishuli und zerstörte alles auf ihrem Weg. Eine Schlammlawine der Verwüstung. Es benötigte etwas Zeit, die Schäden in den abgelegenen Regionen realistisch einzuschätzen.

    Nach der Flutkatastrophe in Nepal sind nach Angaben des Roten Kreuzes bis zu 93.000 Menschen auf Hilfe angewiesen. 18 Schulen wurden zerstört und 20 weitere beschädigt. Rund 10.000 Kinder sind davon betroffen. Auch Gesundheitseinrichtungen wurden schwer beschädigt. Gleichzeitig wächst wegen der eingeschränkten Wasser- und Sanitärversorgung die Sorge vor Krankheitsausbrüchen. Auch die Stromversorgung ist beeinträchtigt. Etwa zehn Prozent der nepalesischen Stromerzeugungskapazität stehen derzeit nicht zur Verfügung.

    Nach jüngsten Angaben der nepalesischen Polizei wurden 788 Leichen entdeckt. Mehr als 3.000 Menschen werden noch vermisst, darunter auch viele Ausländer. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Menschen verstorben sind. Vielmehr besteht bislang kein Kontakt zwischen den betroffenen Personen und den Behörden.

    Ein schwerer Notstand hat ein Gebiet getroffen, das bereits durch das Erdbeben von 2015 und die Überschwemmungen von 2025 schwer geschädigt wurde.

    Die Dörfer flussaufwärts sind von der Außenwelt abgeschnitten. In Timure wurden Häuser, Geschäfte und öffentliche Gebäude zerstört. Die 42 Kilometer lange Straße zwischen Betrawati und der Grenze ist unpassierbar. Die Wasserkraftwerke sind außer Betrieb, und es gibt keinen Strom.

    ASIA arbeitet seit elf Jahren in diesem Distrikt. Unsere Mitarbeiter sind vor Ort im Katastrophengebiet und organisieren gemeinsam mit unseren lokalen Partnern die ersten Hilfsmaßnahmen.

    Am dringendsten benötigt werden momentan Zelte, Küchenausstattung, Solaranlagen, Hygieneartikel und Anlagen zur Wasseraufbereitung.

    ASIA stellt sich neben der Akuthilfe auf einen längerfristigen Hilfseinsatz zum Wiederaufbau der teils komplett zerstörten Dörfer, Infrastruktur und Schulen ein.

    Wir dürfen Sie hierfür ganz herzlich um Ihre Hilfe bitten!

    Hier die Bankverbindung von ASIA Deutschland:

    Begünstigter:Förderverein ASIA Deutschland e.V.
    IBAN:DE44 7025 0150 0010 5312 26
    BIC:BYLADEM1KMS
    Institut:Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
    Verwendungszweck:Spende Nothilfe Nepal

    Mit ganz herzlichem Dank für Ihre Unterstützung und den allerbesten Wünschen,

    Wolfgang Schweiger, Detlef Caspar und Annette Röckl
    Vorstand des Fördervereins ASIA Deutschland e.V.


  • Spendenaufruf – Nepal, Rasuwa: Der Distrikt, in dem ASIA tätig ist, wurde von einer katastrophalen Überschwemmung getroffen (Update)

    Update 27.08.2026, 17:43:
    Die nepalesische Polizei meldet 359 bestätigte Todesopfer, und die Zahl steigt weiter an. In Nepal werden 826 Menschen vermisst und 73 sind verletzt. Auf tibetischer Seite melden die chinesischen Behörden drei Tote und 558 Vermisste. Insgesamt gelten in beiden Ländern mehr als 1.300 Menschen als vermisst. „Vermisst“ bedeutet hier, dass sie noch nicht aufgefunden wurden. In einem Gebiet ohne Straßen und Kommunikationsverbindungen sind viele schlichtweg nicht erreichbar. Zu den in Nepal Vermissten zählen 579 Reisende (darunter 466 ausländische Staatsangehörige aus rund dreißig Ländern), 161 Einwohner von Rasuwa sowie 85 Angehörige von Armee und Polizei, die an den Rettungsmaßnahmen beteiligt waren.

    Am Morgen des 26. August wälzte sich eine plötzliche Flutwelle aus Tibet kommend den Fluss Bhotekoshi hinab und raste durch den nepalesischen Distrikt Rasuwa. ASIA ist dort seit vielen Jahren tätig und steht in Kontakt mit lokalen Partnern, um geeignete Hilfsmaßnahmen zu planen.

    Gegen 9 Uhr morgens traf die Welle zunächst Timure an der chinesischen Grenze sowie Syabrubesi, das Tor zum Langtang-Tal, bevor sie in den Trishuli-Fluss mündete und weiter in Richtung Nuwakot und Dhading strömte.

    Ein Dutzend Siedlungen sind betroffen. Ein 42 Kilometer langer Straßenabschnitt zwischen Betrawati und der Grenze wurde zerstört, ebenso wie mehrere Betonbrücken – darunter jene, die nach der Überschwemmung im vergangenen Jahr erst wiederaufgebaut worden war. Wohnhäuser, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen auf dem Markt von Timure wurden von den Wassermassen mitgerissen. Mehrere Wasserkraftwerke sind außer Betrieb, und die Stromversorgung ist ausgefallen.

    Es liegen noch keine offiziellen Zahlen zu den Opfern vor. Die nepalesische Polizei hat zwischen Nuwakot und Dhading sieben Leichen geborgen; Dutzende Menschen werden vermisst, darunter auch Einsatzkräfte, die an den Rettungsarbeiten beteiligt waren. Wie in der Anfangsphase einer Katastrophe üblich, ist damit zu rechnen, dass die Zahlen noch steigen werden.

    Die nepalesische Behörde für Hydrologie und Meteorologie hat lokale Regenfälle als Ursache für die Flutwelle ausgeschlossen. Die genaue Ursache ist noch ungeklärt; die wahrscheinlichste Vermutung ist der Ausbruch eines Gletschersees flussaufwärts auf tibetischem Gebiet. Es wäre das zweite Ereignis dieser Art innerhalb von etwas mehr als einem Jahr: Bei der Überschwemmung im Juli 2025, die dasselbe Gebiet traf, wurde der Ausbruch eines supraglazialen Sees als Ursache bestätigt.

    Die Katastrophe hat Gemeinschaften getroffen, die ohnehin schon in einer prekären Lage waren. Rasuwa ist eine Bergregion mit nur wenigen Straßen und einer lückenhaften Infrastruktur. Durch die Zerstörung von 42 Kilometern Straße sind die flussaufwärts gelegenen Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten; der Weg zum Krankenhaus, zur Schule oder zum Markt dauert nun Tage statt Stunden. Zudem ist die Monsunzeit noch nicht vorüber. Familien stehen vor dem Nichts, und ganzen Dörfern fehlt der Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und Grundgütern.

    Unsere Mitarbeiter sind bereits vor Ort, und wir organisieren erste Hilfsmaßnahmen.

    Weitere Informationen finden Sie auch bei ASIA International:
    https://www.asia-ngo.org/en/nepal-emergency-floods-in-rasuwa

    Ihre Spende hilft uns, den betroffenen Gemeinden sofortige Unterstützung zu leisten (Verwendungszweck „Spende Nothilfe Nepal“), siehe auch:
    Einzelspende für ein ASIA-Hilfsprojekt

    Aus „ASIA Rasuwa flood emergency statement“ von Emanuele Assini am 27.08.2026: […]

    Eine Bedarfsanalyse wird unsere weiteren Schritte bestimmen. Auf der Grundlage unseres aktuellen Wissensstands sowie der bereits durch Behörden und andere Hilfsorganisationen abgedeckten Bereiche planen wir, uns auf die Wasser- und Sanitärversorgung sowie auf Unterkünfte zu konzentrieren. Dank unserer Präsenz vor Ort können wir in diesen Bereichen am schnellsten handeln und zudem die Hilfsgüter bereitstellen, die Familien in den ersten Tagen am dringendsten benötigen. Wo Wassersysteme beschädigt wurden, werden wir Versorgungsstellen instand setzen, Maßnahmen zur Wasseraufbereitung sowie Hygieneartikel bereitstellen und die sanitäre Versorgung in Notunterkünften unterstützen. Im Bereich der Unterkünfte verfolgen wir einen zweistufigen Ansatz. Zunächst geht es um Sofortunterkünfte: Zelte für vertriebene Familien sowie Lebensmittel und Kochgeschirr für Haushalte, die ihre Vorräte und Küchen verloren haben. Anschließend folgen Übergangsunterkünfte aus verzinktem Wellblech und lokalen Materialien, die gemeinsam mit den betroffenen Familien errichtet werden; sie sind so konzipiert, dass sie dem Winter standhalten und bis zur Bereitstellung dauerhafter Wohnlösungen dienen. Auf diese zweite Phase liegt der Schwerpunkt unserer Hilfe: Übergangsunterkünfte ermöglichen es den Haushalten, den Winter zu überstehen und den Wiederaufbau in Angriff zu nehmen. Wir arbeiten dabei mit unserem eigenen Team und lokalen Partnern zusammen, statt parallele Strukturen zu schaffen und sind in allen erreichbaren betroffenen Gemeinden tätig. Unterstützung beim Wiederaufbau, etwa für Wassersysteme, Schulen und die Wiederherstellung von Lebensgrundlagen, folgt in einer zweiten Phase, sobald die unmittelbaren Bedürfnisse gedeckt sind. Wir bitten Spender und Partner, sich für eine schnelle und flexible Unterstützung bereitzuhalten, damit wir sofort handeln können, sobald der Bedarf verifiziert ist. Umfang und Budget werden im Projektvorschlag dargelegt. Das Ausmaß der Zerstörung in dieser Region übertrifft bei Weitem das, womit ASIA in Rasuwa in den letzten Jahren konfrontiert war: Ganze Siedlungen, die verbindenden Brücken und die öffentlichen Gebäude sind vernichtet. Familien, die ihre Existenz nach 2015 wieder aufgebaut hatten, haben nun zum zweiten Mal alles verloren. Die internationale Aufmerksamkeit für solche Ereignisse schwindet oft schon nach wenigen Wochen. Der Wiederaufbau hingegen dauert Jahre. Auch die Wiederherstellung von Wassersystemen, Unterkünften, Schulen und Lebensgrundlagen in Rasuwa wird viel Zeit in Anspruch nehmen und die betroffenen Gemeinden dürfen diese Last nicht allein tragen müssen. ASIA steht an der Seite der Menschen in Rasuwa, nicht nur in dieser Notsituation, sondern auch während des langen Wiederaufbaus.

    Emanuele Assini
    Country Representative, ASIA Nepal
    Kathmandu, 27. August 2026


  • Spendenaufruf – Von Mühle zu Mühle – Bau Einer Mühle in Bhutan

    Am 26.04.2026 fand in der Zellwieser Mühle bei Königsdorf ein Benefizkonzert für den Bau einer Mühle in Bhutan statt. Das DUO DUE VIOLONCELLI spielten Werke für Cello-Duo von Luigi Boccherini, Joseph Haydn, Wolfgang Bareiß, Musik aus Südamerika sowie Songs wie Halleluja und Imagine.

    Gisela Auspurg und Wolfgang Bareiß gründeten DUO DUE VIOLONCELLI aus Begeisterung für den innigen Klang zweier Violoncelli. Bereits 2007 lernten sich beide Musiker im Orchester kennen und realisierten bald darauf erste Duo-Projekte. Meisterhaft zusammengespielt präsentiert DUO DUE VIOLONCELLI ein facettenreiches Programm.

    DER ERLÖS DER BENEFIZVERANSTALTUNG geht an ein landwirtschaftliches Projekt in Bhutan: den Bau einer Mühle im abgelegenen Ura-Tal in Zentral-Bhutan. Damit fördern wir den nachhaltigen Anbau und die Weiterverarbeitung von Getreide in ökologischem Landbau.

    Vor Ort ist die Nyo-Foundation unser Partner, die die Verantwortung für die Errichtung der Mühle, die Schulung der dortigen Bewohner und die Pflege der Einrichtungen übernimmt. Ziel ist die Unterstützung der Menschen für einen stabilen Lebensunterhalt in einer Region, in der massive Landflucht
    und Auswanderung, u.a. nach Australien, zu beobachten ist.

    Für den Bau der Mühle werden umgerechnet 16.000 Euro benötigt. Das benötigte Budget von 5.000 Euro für den Bau des Gebäudes der Mühle werden von H.H. Chetsang Rinpoche gespendet.

    Für weitere Details, besuchen Sie die Instagram Seite von Gisela Auspurg, die erst kürzlich in Bhutan direkt vor Ort war:

    https://www.instagram.com/p/DYpmZhwEuXJ

    Wenn Sie den Bau der Mühle im Ura-Tal in Bhutan mit einer Spende unterstützen möchten (Verwendungszweck „Einzelspende Mühle Bhutan“) , finden Sie alle relevanten Informationen unter folgendem Link:

    Einzelspende für ein ASIA-Hilfsprojekt


  • Impressionen zum Benefizkonzert vom 11.01.2026 auf Schloss Seefeld

    Liebe ASIA Freunde, im Folgenden finden Sie einige Fotos zum abermals fantastischen Benefizkonzert mit Wen-Sinn Yang and Friends vom 11.01.2026. Es sind über 3.400 EUR an Spenden für die baufällige Gangchen Meri Schule, die in der abgelegenen Hochgebirgsregion im Dolpo im mittleren Westen Nepals liegt, zusammen gekommen!

    Herzlichen Dank an alle Besucher und Spender!


  • Videogruß an alle Unterstützer von ASIA

    Herzlichen Dank an alle ASIA Freunde für Ihre langjährige Unterstützung durch Patenschaften und Spenden!


  • ASIA Rundbrief 2025 und ASIA Benefizkonzert mit Wen-Sinn Yang and Friends am 11.01.2026

    Den ASIA Rundbrief für das Jahr 2025 können Sie unter folgendem Link online als PDF aufrufen. Hierin wird der Jahresabschluss 2024 zusammengefasst, die laufenden Patenschaftsprojekte vorgestellt und auf die geleistete Soforthilfe aufgrund der Überschwemmungen in Nepal und in anderen Regionen eingegangen. Zudem freuen wir uns sehr, dass bei der Mitgliederversammlung im Juni Annette Roeckl in den Vorstand von ASIA Deutschland gewählt wurde. Gemeinsam werden wir uns weiter für Menschen im
    Himalaya und Asien einsetzen!


    Außerdem möchten wir Sie auf das am 11.01.2026 um 11:00 Uhr vormittags im Schloss Seefeld stattfindende Benefizkonzert mit Wen-Sinn Yang and Friends hinweisen. Weitere Infos und Kartenvorbestellung unter Veranstaltungen.

    ASIA Rundbrief 2025


  • Fotos und Presseartikel zum Benefizkonzert vom 19.01.2025 in der Süddeutschen Zeitung

    Liebe ASIA Freunde, unter folgenden Links können Sie den SZ-Artikel vom 21.01.2025 von Reinhard Palmer lesen, der einen detaillierten Bericht über das fantastische Benefizkonzert mit Wen-Sinn Yang verfasst hat. Zudem finden Sie hier einige Impressionen des Konzert-Matinées.

    Herzlichen Dank an alle Besucher und Spender!

    Süddeutsche Zeitung vom 21.01.2025 oder direkt bei sueddeutsche.de


  • ASIA Rundbrief 2024 und ASIA Benefizkonzert mit Wen-Sinn Yang and Friends am 19.01.2025

    Den ASIA Rundbrief für das Jahr 2024 können Sie hier online als PDF aufrufen.
    Zudem möchten wir Sie auf das am 19.01.2025 um 11:00 Uhr vormittags im Schloss Seefeld stattfindende Benefizkonzert mit Wen-Sinn Yang and Friends hinweisen. Weitere Infos und Kartenvorbestellung unter Veranstaltungen.

    ASIA Rundbrief 2024



Alle News ASIA International…